Wir sind sehr früh aufgestanden, haben gepackt und im Hotel gefrühstückt. Ein TucTuc bringt uns zum Hafen. Der Tuctuc-Fahrer, Drigelio Cruz des Namens, entpuppt sich als redselig und erzählt abenteuerliche Geschichten von seiner 20jährigen Tätigkeit als Krankenhelfer im Regenwald. (Ulrike notiert sich schon mal seine Nummer, falls wir gegebenenfalls ein paar Tipps brauchen).

 

 

Der Hafen ist äußerst geschäftig und pittoresk. Wir erwerben ein Bootsticket flussaufwärts, was sich als gar nicht so einfach erweist, da es wenig Boote gibt und die meisten schon ausgebucht sind.

 

 

Als wir unseren Landungssteg ausfindig gemacht haben und vollbepackt über das wackelige Brett balancieren überfällt mich eine heftige Hypoglykämie (was aber gerade nochmal gutging, bin nicht ins Wasser gefallen zum Glück)!

 

 

Das Boot ist proppenvoll und wir tuckern zügig los. Wir sind auch recht schnell aus dem Siedlungsbereich draußen und der Fluss erstreckt sich in voller Breite vor unseren Augen.

 

 

Wir sind auf dem Amazonas!

 

(Ein Punkt, der noch auf meinem Lebensplan stand, kann abgehakt werden. WOW!)

 

Eine mehrstündige beeindruckende Bootsfahrt flussaufwärts beginnt. Das rechte Flussufer gehört zu Kolumbien, das linke, soweit man es bei diesem sagenhaft breiten Fluss sehen kann, gehört zu Peru. Es ist unglaublich und ganz anders als alle Bootsfahrten, die ich schon erlebt habe.